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Samstag, 25. November 2017
Baumwollsaatöl
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Baumwolle gehört zu den ältesten Kulturpflanzen mit ursprünglichen Anbauzentren in Indien, südlichem Afrika, Indonesien sowie den Anden. Heutzutage ist die Pflanze bedingt durch hohe Nachfrage weltweit in den tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet. Die größten Produzenten sind China, Indien und die USA. Die ursprünglich mehrjährige Pflanze erbringt bei einjährigem Anbau die höchsten Erträge. Der primäre Anbauzweck ist die Gewinnung von Fasern für die Textilindustrie.

Als Nebenprodukt der Baumwollproduktion wird aus den ölhaltigen Samen durch Pressen oder Extraktion ein linolsäurereiches Öl gewonnen. Das Baumwollsaatöl wird im Ursprung als Kraftstoff verwendet. Nach Raffination wird es als Speiseöl eingesetzt. Seine gute Haltbarkeit macht es ebenfalls interessant als exotischen Rohstoff für die Kosmetikindustrie.

Das Verhältnis von mehrfach ungesättigten und gesättigten Fettsäuren ist 2:1. Das Öl besteht zu 70% aus ungesättigten Fettsäuren, darunter 18% einfach ungesättigt (Ölsäure) und 52% mehrfachungesättigt (Linolsäure). Der Rest sind 26% gesättigte Fettsäuren, hauptsächlich Palmitin- und Sterainsäure.

In der Kosmetik kann Baumwollsaatöl als Basisöl in vielen verschiedenen Formulierungen eingesetzt werden: Hautreinigung, Augen Make-Up, Haut- und Haarpflegeprodukte. Es enthält Vitamin E, das die Produktstabilität positiv beeinflusst.

INCI: Gossypium Herbaceum Seed Oil

Spezifikationsdaten

 

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